WrestleMania XX
Sonntag, 14 März 2004 / Madison Square Garden in New York City, New York / 18.000 Zuschauer

Mit der 20. Auflage von WrestleMania kehrte WWE zu ihrer eigentlichen Heimatstätte zurück: dem Madison Square Garden in New York. Wo alles begann sollte es erneut beginnen und viele große Namen standen auf der Card. So begegneten sich Brock Lesnar und Goldberg genauso im Ring wie die Evolution gegen die Rock ‚n’ Sock Connection. Und ein aufstrebender John Cena sicherte sich Gold.

Im ausverkauften Madison Square Garden von New York City fand am Sonntag, dem 14. März 2004, vor über 20.000 Zuschauern mit WrestleMania XX die große Jubiläumsshow von World Wrestling Entertainment statt. Offiziellen Angaben zufolge nahm das Wrestlingunternehmen an diesem Abend insgesamt 2,4 Millionen US-Dollar allein beim Verkauf der heiß begehrten Eintrittskarten ein. Rechnet man noch die Einnahmen aus dem Fanartikelverkauf dazu, dürften locker über drei Millionen US-Dollar zusammengekommen sein. Nachfolgend gibt es nun eine ausführliche PPV-Analyse – gespickt mit persönlichen Eindrücken aus dem Madison Square Garden. Danach folgt außerdem ein kurzer Erlebnisbericht von der ersten großen USA-Reise eines PW-Redakteurs.

Match by Match Review:

01. WWE U.S. Championship: The Big Show (c) vs. John Cena
Kein besonders gutes Match, dafür aber das richtige Ende mit dem Titelgewinn von John Cena, der The Big Show nach einer Schlagringattacke mit dem FU bezwingen konnte. Ich persönlich habe hier mehr auf die atemberaubende Kulisse, den hübsch anzuschauenden Bühnenbauten sowie die wunderschönen Lichteffekte in der gesamten Halle geachtet. Hier haben die Bühnendesigner wirklich hervorragende Arbeit geleistet. (09:11) * ½

02. World Tag Team Championship – Fatal 4 Way: Booker T & Rob Van Dam (c) vs. La Résistance vs. Mark Jindrak & Garrison Cade vs. The Dudley Boyz
In der Tag Team Division ist im Moment tote Hose, und so lief auch ungefähr das Match ab. Kein einziges Team besitzt einen Hauch von Persönlichkeit. Selbst die Dudley Boyz haben mittlerweile ihren Glanz aus früheren Zeiten verloren. RVD gelang mit dem Five Star Frogsplash die erfolgreiche Titelverteidigung für sein Team. (07:24) * ½

03. Christian vs. Chris Jericho
Das erste gute Match auf der Card. Y2J und Christian lieferten sich einen intensiven Fight, der am Ende von einem überraschenden Heelturn der wunderschönen Trish Stratus gekrönt wurde. Die doppelte Ohrfeige gegen Jericho hat gesessen, genauso wie der innige Kuss zwischen Christian und Trish vor den Augen des geschlagenen Kanadiers. Christian siegte übrigens mit einem Einroller. Die Story ist hoffentlich noch nicht zu Ende, denn jetzt wird es eigentlich erst richtig interessant. (14:55) *** ¼

04. The Evolution (Ric Flair, Batista & Randy Orton) vs. The Rock & Mick Foley
Ric Flair und The Rock haben mit ihren urkomischen Showeinlagen allen anderen Teilnehmer des Matches die Schau gestohlen. Temporeicher Kampf, bei dem nie Langeweile aufkam. Orton holte wie aus dem Nichts mit dem RKO an Foley den Sieg für sein Team. (17:07) *** ½

05. Playboy Evening Gown Match: Sable & Torrie Wilson vs. Stacy Keibler & Miss Jackie
Die Damen beschlossen spontan, sich ihrer Abendgarderobe zu entledigen und bestritten das Match schließlich in Reizwäsche. Beendet wurde der Catfight (es war nichts anderes) von Torrie Wilson mit einem Roll Up gegen Miss Jackie. Kurzweilige Unterhaltung, die sich nicht bewerten lässt. (02:40) ohne Wertung

06. WWE Cruiserweight Championship – Open Elimination Match: Chavo Guerrero (c) (w/ Chavo sr.) vs. Jamie Noble vs. Rey Mysterio vs. Ultimo Dragon vs. Tajiri vs. Nunzio vs. Billy Kidman vs. Funaki vs. Shannon Moore
Jeder der insgesamt neun Teilnehmer hat schnell seine Trademark Moves abgespult und schon war die für das Match zur Verfügung gestellte Zeit aufgebraucht. Eine beherzte Performance aller beteiligten Wrestler, die leider durch das unkluge Booking etwas zerstört wurde. Fünfzehn bis zwanzig Minuten hätten die Stars der Leichtgewichtsdivision für ihre Darbietung mehr als verdient gehabt. So aber verteidigte Chavo nach nur zehn Minuten seinen Titel durch Pin an Mysterio, der sich zuvor noch von Chavo sr. ablenken ließ. (10:38) ** ¾

07. Brock Lesnar vs. Bill Goldberg (Special Referee RAW-Sheriff Steve Austin)
Das Match war grottenschlecht, die Publikumsreaktionen dafür umso beeindruckender. Der Madison Square Garden begann richtig zu kochen, als diese beiden Muskelpakete im Ring standen. Jeder schien über die unbefriedigende Situation rundum Lesnar und Goldberg, die beide hier ihr Abschiedsmatch bestritten, um andere Karriereoptionen wahrzunehmen, dank der Informationskraft des Internets bestens informiert zu sein. Das gesamte Match über riefen die Zuschauer deshalb lautstark „You sold out“, „Boring“, This match sucks“, „Hogan“ und sangen dazu noch den allseits bekannten „Good bye“-Song. Die verdutzten Gesichtsausdrücke der beiden Wrestler waren einfach köstlich anzuschauen. Man merkte richtig, dass sie an diesem Abend überall sein wollten, nur eben nicht im Madison Square Garden. Bestes Beispiel dafür waren die ausgestreckten Mittelfinger von Brock Lesnar in Richtung Publikum. Goldberg ließ sich bei seiner kurzen Siegesfeier ebenfalls zu solch einer unschönen Geste hinreißen, als er Lesnar nach lustlosem Brawling mit dem Jackhammer bezwungen hatte. Anschließend bekamen beide Wrestler noch einen Stunner von Special Referee Steve Austin ab und das Publikum war zufrieden. (13:46) *

08. WWE Tag Team Championship – Fatal 4 Way: Rikishi & Scotty Too Hotty (c) vs. The Basham Brothers vs. TWGTT vs. The APA
Lief im Prinzip fast genauso ab wie das erste Fatal 4 Way Match des Abends. Also erneut ein ziemlich unspektakuläres Match. Gute Tag Team Action gab es heute nur im Kampf der Evolution gegen Mick Foley & The Rock zu sehen. Rikishi fuhr mit dem Sitdown-Splash an Danny Basham den Sieg ein. (06:05) * ¼

09. WWE Women’s Championship – Title vs. Hair Match: Victoria (c) vs. Molly Holly
Verdammt kurzes Damenmatch. Molly hat ihre ganze Haarpracht verloren und könnte jetzt eigentlich die Schwester von Kane spielen. (04:51) *

10. WWE Heavyweight Championship: Eddie Guerrero (c) vs. Kurt Angle
Was für ein Finish! Hier wurde Matwrestling erster Klasse gezeigt, was sicherlich nicht jedermanns Sache sein dürfte. Nichtsdestotrotz haben beide im richtigen Moment immer wieder das Tempo angezogen und einige schöne Spots sowie Nearfalls eingebaut. Eddies Trick mit dem Lockern seiner Schnürsenkel, wodurch Kurt Angle mitten im Angle Lock auf einmal nur noch Guerreros Ringstiefel in den Händen hielt, war dazu ziemlich originell und führte letztendlich auch zum Sieg des schlitzohrigen Mexikaners. (21:29) **** ¼

11. The Undertaker (w/ Paul Bearer) vs. Kane
Das war also die heiß erwartete Rückkehr des Undertakers. Bis auf Paul Bearer hat das Gimmick des Takers nur sehr wenig mit dem des alten Deadmans gemeinsam. Das Ringoutfit ist sogar exakt dasselbe wie beim Biker-Gimmick. Dazu ist der Kampfstil völlig gleich geblieben. Undertaker-Darsteller Mark Callaway möchte den Fans wohl eine neue Version des Deadman-Charakters präsentieren. An diesem Abend ließ sich noch nicht richtig abschätzen, wohin die Reise des Takers zukünftig gehen wird. Das hier verwendete Outfit dürfte aber auf alle Fälle eine riesengroße Enttäuschung für viele Fans des Lord of Darkness gewesen sein. Das Ganze wirkte ein wenig halbherzig. Zum Kampf selbst lässt sich schreiben, dass es im Prinzip dasselbe Programm war, welches die beiden schon in all den Jahren zuvor runtergespult haben. Beim hundertsten Aufeinandertreffen zwischen Kane und dem Undertaker sieht man irgendwann halt nichts mehr Neues. (06:56) * ¼

12. World Heavyweight Championship – Triple Threat Match: Triple H (c) vs. Shawn Michaels vs. Chris Benoit
Triple H hat alles richtig gemacht und im Crippler’s Crossface von Chris Benoit aufgegeben. Wer hätte das im Vorfeld gedacht? In diesem Match gab es unglaublich viel Action. Es gab keine einzige Minute Leerlauf. Ständig ging es hin und her. Die Dramaturgie des Matches war nahezu perfekt. Besonders gefallen hat mir die Szene, in der Benoit Michaels im Crossface gefangen hatte und Triple H völlig verzweifelt die Hand von Michaels festhielt, damit dieser nicht aufgeben konnte. Es gab aber noch viel mehr. So wurden die verschiedenen Trademark Moves oftmals wunderschön ausgekontert. Das Michaels und Triple H erneut wie verrückt bluten würden, war sicherlich nichts Neues, passte aber ebenfalls hervorragend zur Matchstory. Die herzliche Umarmung zwischen den beiden Freunden und Champions, Chris Benoit und Eddie Guerrero, am Ende der Veranstaltung hatte dazu irgendwie etwas Symbolisches. Hier wurde eine neue Ära eingeleitet, die uns sicherlich zukünftig sehr gute Matches in den Main Events bescheren dürfte. Es stellt sich nur die Frage, ob dies ausreicht, um das Wrestlingunternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Einschaltquoten und PPV-Verkäufe werden zeigen, ob sich auch mit einem Chris Benoit und Eddie Guerrero an der Spitze der Promotion Kasse machen lässt. (27:07) **** ½

Abschließende Bewertung:

WrestleMania erhält 8 von 10 Punkten. Alles im allen der beste PPV, den die WWE bisher in diesem Jahr auf die Beine gestellt hat. Allein die Matches Nr. 3, 4, 10 und 12 rechtfertigen die Bestellung des PPVs oder den Kauf der in den nächsten Monaten erscheinenden DVD. Wer aber beispielsweise im Vorfeld große Hoffnungen auf ein Wiedersehen mit Hulk Hogan oder Bret Hart gehegt hatte, der dürfte von der großen Jubiläumsveranstaltung genauso enttäuscht gewesen sein, wie jemand, der sich den PPV nur wegen der Rückkehr des Lord of Darkness, die insgesamt ziemlich unspektakulär ablief, bestellt hat. Allein deswegen kann man aber nicht behaupten, das WrestleMania XX eine schlechte Großveranstaltung gewesen ist. Es gab vier Matches auf der Card, die allesamt absolut sehenswert waren. Eine so hohe Anzahl von hervorragenden Kämpfen findet man nur bei sehr wenigen PPV’s.

Top Matches:

01. Triple H vs. Shawn Michaels vs. Chris Benoit
02. Eddie Guerrero vs. Kurt Angle
03. The Evolution vs. The Rock & Mick Foley

MVP of the PPV:

Chris Benoit

Randnotizen aus dem Madison Square Garden:

Obwohl wir gute Tribünenplätze hatten, versperrten mir zwischendurch ein paar Leute kurz die Sicht auf das Geschehen. „Ich kann es nicht glauben, hier findet gerade live vor unseren Augen WrestleMania XX statt, die größte Veranstaltung für einen Wrestlingfan überhaupt, und manche Leute haben mittendrin nichts besseres zu tun, als aufs Klo zu gehen oder sich einen Hotdog zu kaufen. Unfassbar, das können beim besten Willen keine richtigen Wrestlingfans sein. Die heiß begehrten Karten, wofür unsereins so hart gearbeitet hat, habt Ihr doch alle gar nicht verdient!!! Warum seid Ihr überhaupt hier???“ , fragte ich mich in Gedanken und begann innerlich ein wenig zu brodeln. Zum Glück waren es im Verlauf der gesamten Veranstaltung vielleicht zwei, im Höchstfall drei Leute, womit sich mein Blutdruck also schnell wieder beruhigte und ich WrestleMania XX doch noch in vollen Zügen genießen konnte.

PW-Chef Wolfgang Stach hat es übrigens ebenfalls genossen, und zwar so sehr, dass er gleich mitten auf seinem Sitzplatz im Presseblock des Madison Square Gardens zwischendurch eingeschlummert ist. Tja, irgendwann übermannt einen halt der Jetlag (sechs Stunden Zeitunterschied muss der Körper verarbeiten), da hilft auch WrestleMania und das Geschrei von über 20.000 begeisterten Zuschauern in der Halle nichts. Dem Wolfgang sei es verziehen, so ist er doch der Mann, der uns diese sensationelle Reise erst überhaupt möglich gemacht hat. Also Wolfgang, nochmals ein Riesendankeschön an dieser Stelle. Ich hoffe Du bist mir jetzt nicht allzu böse.

Was hat der Rogalla alles auf seiner ersten großen Reise in die USA gelernt?

01. Auf die Frage nach deinem Beruf (in meinem Fall Krankenpfleger) niemals mit „male nurse“ sondern besser mit „medical attendants“ oder „medical assistant“ antworten. Ansonsten könntest Du schnell veräppelt werden. So ist es mir jedenfalls während der Einreise beim Zoll passiert, wo der Zollbeamte richtig Spaß hatte („I know that you’re a guy.“ – Hahaha, Witzbold!).

02. Armen, alten, kranken Menschen niemals den Vortritt zum Eingang eines Einkaufszentrum lassen. Es könnte ansonsten unter Umständen passieren, dass man in Konflikt mit den Hütern des Gesetzes gerät. So lieb und nett wie ich eben nun einmal bin, ließ ich an der Manhattan Mall einem armen, obdachlosen Mann (gut, er war zugleich auch etwas angetrunken – aber nur ein bisschen), der sich auf einer Krücke stützte, den Vortritt, was zur Folge hatte, dass die schwer bewaffneten Sicherheitsbeamten des Einkaufszentrums ziemlich nervös wurden, mich kurz zur Seite schubsten, und schließlich den armen Kerl sofort lautstark verscheuchten. Mann hab’ ich mich erschrocken. Da will ich mal einmal im Leben etwas Gutes tun, und dann wird man dabei gleich fast erschossen.

03. Lerne richtig zu schreiben und lasse in Zukunft bei der Zahl „eins (1)“ den oberen Haken und bei der Zahl „ sieben (7)“ sowie dem Buchstaben „Z“ den sonst von Dir gewohnten Strich durch die Mitte weg. Ansonsten brauchst Du beim Ausfüllen der Einreisepapiere eine halbe Ewigkeit und muss jedes Mal neu anfangen. Habe für den ganzen Schreibkram glaube ich insgesamt drei neue Karten gebraucht. Mit der Hand zu schreiben bin ich halt nicht mehr gewohnt. Außerdem möchte man ja schließlich, dass die Amis den eigenen Schrieb sofort verstehen. Bloß nichts falsch machen.

04. Nimm niemals einen Rucksack mit zur Arena, Du hast sonst nur Ärger am Hals. Zumindest, wenn man in die Continental Airlines Arena von East Rutherford (New Jersey) möchte, wo RAW stattfand und ich meinen geliebten Rucksack an der Kasse abgeben musste. Dies bedeutete, dass ich mich zweimal zusätzlich anstellen musste: einmal um den Rucksack abzugeben und schließlich ein weiteres Mal, um ihn nach der Veranstaltung abzuholen. Ich gebe meinen Rucksack ungern in fremde Hände. Gott sei dank war noch alles da: Regenjacke, Diet Pepsi, MP 3 Player, die vor der Halle eingekauften RAW-Programmhefte und das wichtigste: Taschentücher! Hatte überraschenderweise diesmal zwar keinen Schnupfen, aber es ist immer gut welche dabei zu haben. Man weiß ja nie.

05. Lerne mit dem Kleingeld der Amis umzugehen, und dieses auch wohlgemerkt auszugeben. Zehn Dollar in Münzen (überwiegend 1, 5, 10 und 25 Cent Stücke) ruinieren Dir schnell die Hosentaschen.

06. Wenn man mit dem Bus fahren möchte, immer schön brav hinten anstellen oder sich zumindest so vordrängeln, dass es nicht auffällt. Vordrängler werden am Porth Authority Bus Terminal jedenfalls lauthals zurückgepfiffen und so angeschaut, als hätte man gerade ein Schwerstverbrechen begangen. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich jetzt ein Engel und würde auf Wolke sieben an meiner Harfe zupfen. Hallelujah!

07. Wenn Du mal Hunger, aber kein Geld hast, dann gehe in die Manhattan Mall und drehe dort auf der untersten Etage ein paar Runden um die zahlreichen Imbissbuden, die ihr Mahl ausgiebig mit kostenlosen Probierhäppchen bewerben. Dies machst Du dann solange bist Du eben satt bist. So frisst man sich durch New York. Der arme Kerl (siehe oben Punkt zwei), für den ich fast mein Leben aufs Spiel gesetzt hätte, wusste ganz genau, warum er in die Mall wollte.

08. Boston sucks und zwar gewaltig!!! Erst möchte man bei fiesem, kalten Wetter (als Vorläufer zu einem angekündigten Schneesturm fegte ein eisiger Wind durch die Gassen) so schnell wie möglich zum Essen in die City fahren, und dann schlägt eine äußerst mies gelaunte Busfahrerin einem Mitglied unserer Reisegruppe doch glatt kurz vor der Nase ganz frech die Tür zu - dabei wäre noch mehr als genügend Platz für alle da gewesen. Ein später geplanter Ausflug ins Bostoner Hard Rock Café, zu dem wir uns durch den jetzt richtig aktiven Schneesturm vorkämpfen mussten, fiel nach SmackDown! leider ins Wasser, da die Angestellten des Restaurants spontan beschlossen, den Laden aufgrund des Unwetters früher als sonst zu schließen. Es wurden gerade die Stühle hochgestellt, und es hieß wieder: Bye, bye. Überhaupt habe ich in Boston neben unserer stets gut gelaunten Reisegruppe nur einen einzigen freundlichen Menschen gesehen, und dies war die Kellnerin im Applebee’s, welche uns hungrige Mäuler 45 Minuten vor der Rückfahrt zum Flughafen noch im Eiltempo bedient hatte. Ich verdrückte erneut einen riesigen Bacon Cheeseburger, es war wohl der zwanzigste Burger auf meiner sechstägigen Reise. Das Fastfoodzeugs steht mir mittlerweile bis zum Hals. Ich habe mich Zuhause noch nie so sehr auf ein kräftiges Rindergulasch mit Kartoffeln und Rotkohl gefreut.

Weitere Eindrücke von anderen Mitgliedern der PW-Reisegruppe gibt es in der Power-Wrestling Ausgabe 05/2004 erhältlich im PW-Shop

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