Survivor Series 2003
Sonntag, 16 November 2003 / American Airlines Center in Dallas, Texas / 13.487 Zuschauer

Am 16. November, wurde in der American Airline Arena in Dallas, Texas, die Survivor Series 2003 ausgetragen. Offiziellen Angaben zufolge zahlten an diesem Abend 13.487 Zuschauer dem Wrestlingunternehmen insgesamt 723.455 US-Dollar für Eintrittskarten in die Kassen. Nachfolgend gibt es eine ausführliche Bewertung der vielleicht blutigsten Veranstaltung des Jahres.


Match by Match Review:

1. Team Angle (John Cena, Kurt Angle, Chris Benoit, Hardcore Holly, Bradshaw) bes. Team Lesnar (Nathan Jones, Matt Morgan, Brock Lesnar, A-Train, Big Show)
Das erste von insgesamt zwei klassischen Survivor Series Ausscheidungskämpfen. Das Unternehmen tat gut daran, diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen. Hier ging es direkt am Anfang flott zur Sache. In den ersten zwei Minuten verabschiedeten sich gleich drei Wrestler (Hardcore Holly, A-Train, Bradshaw). Angle explodierte dann in der 9. Minute und eliminierte kurz nacheinander die neuen Schwergewichte Morgan & Jones, welche beide in diesem Match zwar keine Glanztaten vollbrachten, trotzdem aber einen recht ordentlichen Eindruck hinterließen. Brock Lesnar eliminierte anschließend mit dem F5 Kurt Angle, wonach direkt Chris Benoit und John Cena ihren großen Auftritt hatten. Benoit zwang Lesnar mit dem Crippler’s Crossface zur Aufgabe, was gerade bei Lesnar, der selbst als amtierender Champion in letzter Zeit im TV so viele Jobs machen musste, mittlerweile keine große Sache mehr ist. Der zum Sieg führende F-U von Cena gegen The Big Show machte dagegen schon etwas mehr Eindruck. Für ein klassisches Survivor Series Match war der Kampf etwas zu kurz. (13:15) ***

2. Women’s Championship: Molly Holly (c) bes. Lita
Matchhöhepunkte waren der Molly-Go-Around Finisher von Holly, aus dem Lita im letzten Moment herauskicken konnte, sowie ein Moonsault, der sein Ziel verfehlte. Das Lita erst kürzlich eine schwere Nackenverletzung auskuriert hat, merkt man ihr eigentlich gar nicht mehr an. Ringtechnisch gesehen steht sie bereits jetzt dort, wo sie vor der Verletzung stand. Berücksichtig werden sollte allerdings, dass die Damenriege während ihrer Verletzung einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Insofern hat das rothaarige Punkgirl natürlich noch ein bisschen Nachholbedarf. Solides Damenmatch. (6:48) ** ½

3. Ambulance Match: Kane bes. Shane McMahon
Gott sei Dank, die Fehde ist endlich zu Ende. Eine weitere Stuntshow von Shane McMahon, der zusammen mit Kane nicht an dem guten Match von Unforgiven anknüpfen konnte. (13:32) ** ¾

Anschließend verpasste Randy Orton im Ring Mark Cuban, dem Besitzer der Dallas Mavericks, den RKO. Werbewirksame Einlage, mit der das Wrestlingunternehmen sein aufstrebendes Talent Randy Orton geschickt in die Sportnachrichten von ESPN platzierte.

4. WWE Tag Team Championship: The Basham Brothers (c) bes. Los Guerreros
Die Basham Brüder haben sich nun auch optisch dem Sadomaso Outfit ihrer Herrin Shaniqua angepasst. Höhepunkt war der Frog Splash von Eddie gegen Shaniqua. Wenn die Beteiligten mehr Zeit bekommen hätten, hätte das Match wesentlich besser werden können, (7:35) ** ¾


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