In Deutschland hat Raw die geringste Zuschauerzahlen seit Jahren eingefahren.

WWE RAW hat am Mittwoch auf ProSieben MAXX nur noch 170.000 Zuschauer erreicht. Der Wert markiert den bisherigen Tiefstwert seit dem Senderwechsel Anfang April. Lediglich 80.000 Zuschauer in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen schalteten ein und sorgen für einen Marktanteil von 1,2 Prozent. Damit lag die Sendung nur minimal über dem Senderschnitt (April 2017) von 1,1 in eben dieser Zielgruppe.

Als Begründung wird man heranziehen, dass die Sendung anfangs noch gegen die zweite Halbzeit einer Champions-League Partie-lief - allerdings erreichte Raw im April auch schon gegen deutsche CL-Konkurrenz bessere Zahlen. Überhaupt ist seit dem Senderwechsel zu ProSieben MAXX das Interesse an Raw gesunken, Zuschauerzahlen im Bereich von rund 250.000 waren bisher die Regel.

Abgesehen von einer Silvester-Sendung am 31. Dezember 2015, lief Raw in Deutschland zuletzt im August 2014 weniger erfolgreich!

Auch in den USA ist die Raw-Folge aus London in dieser Woche abgestürzt: 2,68 Millionen Zuschauer bildeten einen neuerlichen Tiefstwert für Raw außerhalb der NFL-Saison und abseits von Feiertagen.

Bemerkenswert war der Absturz in Stunde 3: Von 2,83 Mio. und 2,85 Mio. auf 2,42 Mio. für die dritte Sendestunde und den Main Event mit Dean Ambrose und Bray Wyatt. Ganz offensichtlich verloren recht viele Zuschauer auf dem Weg dahin ihr Interesse.

Lucha Underground lief in der zweiten Woche auf Tele 5 stabil. Die beiden Folgen kamen auf identische Zuschauerzahlen wie in der Vorwoche (110.000 und 80.000) mit einem Marktanteil leicht über dem Senderschnitt.

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geschrieben von  Christian Bruns am Donnerstag, 11 Mai 2017

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