TV-Quoten

IMPACT stürzt in den USA ab, verliert auch in Deutschland an Zuschauern

Gute Gründe, die Partnerschaft mit TNA Wrestling mittelfristig zu verlängern, sind Discovery in dieser Woche nicht geliefert worden.

Eine besondere Ausgabe von IMPACT WRESTLING stand am Mittwoch in den USA auf dem Programm: das lang aufgebaute Titelmatch zwischen Kurt Angle und Ethan Carter III stand endlich an, es war die Ausgabe drei Tage nach dem bisher einzigen Live-PPV-des Jahres (von dem das Titelmatch zugunsten der Quote abgezogen worden war), es gab das Finale der Tag-Team-Serie mit der Krönung neuer Champions und ein angekündigtes Interview mit Jeff Jarrett, der in der Vorwoche überraschend zurückgekehrt war.

All das brachte IMPACT WRESTLING die bisher schlechteste Einschaltquote am Mittwoch und eine der schlechtesten Quoten überhaupt auf Destination America ein! Nur 267.000 Zuschauer erreichte die Erstausstrahlung ab 21 Uhr, 51.000 die Wiederholung ab 1 Uhr (22:00 Uhr an der Westküste). Sofern man die Zahlen zusammenrechnen möchte, kam IMPACT nur auf 318.000 Zuschauer.

Mit dem Wochentagwechsel auf den Mittwoch und einer extrem vollgepackten Ausgabe, kann man jetzt keine Ausreden mehr finden. Denn diese Zuschauerzahl ist ein miserables Ergebnis für ein relativ teuer eingekauftes Programm, das der Sender intern bereits vor einiger Zeit auf die Abschussliste für den Herbst gesetzt haben soll.

Vor einem Jahr erreichte IMPACT WRESTLING auf Spike TV übrigens fast genau eine Million Zuschauer mehr! Nun sind beide Sender nicht vergleichbar. Es zeigt aber doch, wie deutlich die Liga innerhalb von 12 Monaten abgestürzt ist.

In Deutschland lief es in der Nacht auf Freitag ab 0:15 Uhr mit einer einstündigen IMPACT WRESTLING-Ausgabe ebenfalls überschaubar: 80.000 Zuschauer schalteten ein, 30.000 weniger als in der Vorwoche. Damit wurde der leichte Aufwärtstrend gestoppt. Immerhin: In der Zielgruppe lag man mit 2,0 Prozent immerhin noch über dem Gesamtmarkanteil von DMAX (1,7 Prozent im Juni).