WCW vor 10 Jahren geschlossen

Von Bruno Sammartino bis zu The Rock - Diskussionen über das klassische Wrestling

Moderator: Wolfpack(nWo)

46 Beiträge • Seite 3 von 31, 2, 3

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon Handtuch » 11. Jan 2018 20:53

Big Boss Man hat geschrieben:WCW war halt auch nicht mehr als ein quasi low-budget verschnitt der WWE.
Bei WCW kam man halt ohne vulgäre, stinkefinger schwingende Glatzköpfe an Ruhm, und ohne groß Blut zu vergiessen, dafür währte dieser Ruhm auch nicht mal 2 Jahre. (83 Wochen)
Mir persönlich sagte die WCW immer mehr zu, da mich der leicht Trashige Stil mehr ansprach, als das hochglanz wrestling der WWE

Fakt ist jedoch dass mir keine charaktere einfallen, die sofort von 0 auf 100 gezündet hatten, ohne wrestlinghintergrund, ausser Goldberg und The Giant in der WCW. Und das bis heute so. :zustimmung:

Weil eben die WCW wann immer sie eine grosse Chance hatte was zu verändern um auch nach der nWo erfolgreich zu sein es vermasselte in dem sie wann immer jemand kam ihm gleich ein nWo Shirt rübergezogen haben.

WCW kaufte WWE Namen ein nur um ihnen nWo Shirts zu geben. X-Pac kam und wurde nWo Mitglied, Curt Hennig kam und hatte die geniale Storyline mit den Horsemen nur um schliesslich nWo Mitglied zu werden, Bret Hart kam und da wurde es noch dämlicher "ich bin mit der nWo aber kein nWo Mitglied, ich hänge mit der nWo rum aber trage nie ein nWo Shirt" was der Sinn davon war verstehe ich bis heute nicht :crazy:
Brian Adams hatte mit Bret dieses Segment "du wurdest bei der Survivor Series betrogen aber du hast immernoch Freunde wie mich die dich nie verraten werden" nur um ihn hinterrücks zu attackieren und anstatt einer Fehde wurde Adams nur ein gewöhnliches nWo Mitglied, man hatte dieses surreale Moment wo Rick Rude zur gleichen Zeit bei Raw und Nitro auftauchte (weil es ein Raw Taping war und Nitro war live) nur um dann ein nWo Mitglied 250 zu werden, Warrior holte man damit er sein Own Warrior Nation (OWN als Gegner von nWo) usw.

WWE hatte zwar nie so ein starkes Stable wie nWo aber sie wussten wie sie ihre Stables nutzen können um damit junge Stars zu pushen oder Midcarder zu Main Eventern zu machen. Mir fällt auf die schnelle nur die Authority als ein WWE Stable ein wo es viel zu lange dauerte bis man davon am ende genervt war, viele andere Stables wie Corporation, McMahon-Helmsley Era, Evolution, DX, Nation of Domination oder Shield haben einem Zweck gedient.

Die nWo hat für den Moment gelebt und die Company hat nicht daran gedacht was als nächstes kommt. Als der Zug vorbei war bekam man Panik und versuchte alles, ECW Wrestler einzukaufen, Kiss Konzert, Master P, Vince Russo holen, neue Stage um cooler zu wirken, UFC Star Tank Abott, mehr Sex und Gewalt, wieder Hogan und Flair im Main Event, Leute wie Booker, Jarrett und Steiner auf die schnelle zu Main Eventern zu machen nachdem man den es verpasst hat neue Leute zu pushen und die alle schon längst die WCW verlassen haben
Handtuch
World Heavyweight Champion
 
Beiträge: 5175
Registriert: 14. Apr 2010 23:41

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon alcobendas83 » 12. Jan 2018 00:20

markus hat geschrieben:ich besuche ja selber im AUgust ein Wrestling Seminar. Bei uns in Österreich bzw. Deutschland wird man ausgelacht sobald man das Wort MMA Fighter bzw. Wrestler in den Mund nimmt. Da heisst es eher Kneipen Schläger(MMA) bzw. kindischer Clown (pro Wrestling).


Sorry aber wenn du zu uns ins Gym kommen würdest und dich als MMA Fighter bzw zukünftiger ausgeben würdest würden wir auch lachen. Genau so was bringt leider einen fantastischen Sport in so ein schlechtes Licht
alcobendas83
Ringcrew
 
Beiträge: 354
Registriert: 22. Jun 2016 08:33

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon Big Boss Man » 12. Jan 2018 01:18

Handtuch hat geschrieben:
SPOILER: AUFDECKEN
Big Boss Man hat geschrieben:WCW war halt auch nicht mehr als ein quasi low-budget verschnitt der WWE.
Bei WCW kam man halt ohne vulgäre, stinkefinger schwingende Glatzköpfe an Ruhm, und ohne groß Blut zu vergiessen, dafür währte dieser Ruhm auch nicht mal 2 Jahre. (83 Wochen)
Mir persönlich sagte die WCW immer mehr zu, da mich der leicht Trashige Stil mehr ansprach, als das hochglanz wrestling der WWE

Fakt ist jedoch dass mir keine charaktere einfallen, die sofort von 0 auf 100 gezündet hatten, ohne wrestlinghintergrund, ausser Goldberg und The Giant in der WCW. Und das bis heute so. :zustimmung:

Weil eben die WCW wann immer sie eine grosse Chance hatte was zu verändern um auch nach der nWo erfolgreich zu sein es vermasselte in dem sie wann immer jemand kam ihm gleich ein nWo Shirt rübergezogen haben.

WCW kaufte WWE Namen ein nur um ihnen nWo Shirts zu geben. X-Pac kam und wurde nWo Mitglied, Curt Hennig kam und hatte die geniale Storyline mit den Horsemen nur um schliesslich nWo Mitglied zu werden, Bret Hart kam und da wurde es noch dämlicher "ich bin mit der nWo aber kein nWo Mitglied, ich hänge mit der nWo rum aber trage nie ein nWo Shirt" was der Sinn davon war verstehe ich bis heute nicht :crazy:
Brian Adams hatte mit Bret dieses Segment "du wurdest bei der Survivor Series betrogen aber du hast immernoch Freunde wie mich die dich nie verraten werden" nur um ihn hinterrücks zu attackieren und anstatt einer Fehde wurde Adams nur ein gewöhnliches nWo Mitglied, man hatte dieses surreale Moment wo Rick Rude zur gleichen Zeit bei Raw und Nitro auftauchte (weil es ein Raw Taping war und Nitro war live) nur um dann ein nWo Mitglied 250 zu werden, Warrior holte man damit er sein Own Warrior Nation (OWN als Gegner von nWo) usw.

WWE hatte zwar nie so ein starkes Stable wie nWo aber sie wussten wie sie ihre Stables nutzen können um damit junge Stars zu pushen oder Midcarder zu Main Eventern zu machen. Mir fällt auf die schnelle nur die Authority als ein WWE Stable ein wo es viel zu lange dauerte bis man davon am ende genervt war, viele andere Stables wie Corporation, McMahon-Helmsley Era, Evolution, DX, Nation of Domination oder Shield haben einem Zweck gedient.

Die nWo hat für den Moment gelebt und die Company hat nicht daran gedacht was als nächstes kommt. Als der Zug vorbei war bekam man Panik und versuchte alles, ECW Wrestler einzukaufen, Kiss Konzert, Master P, Vince Russo holen, neue Stage um cooler zu wirken, UFC Star Tank Abott, mehr Sex und Gewalt, wieder Hogan und Flair im Main Event, Leute wie Booker, Jarrett und Steiner auf die schnelle zu Main Eventern zu machen nachdem man den es verpasst hat neue Leute zu pushen und die alle schon längst die WCW verlassen haben

Stimmt schon, nachdem die Quoten sanken, wollte man zu schnell zu viel. Mit Opa Hogan und Opa Flair liess sich eben kein Blumentopf mehr gewinnen, und nWo war ausgelutscht.
DDP bekam den Main Event Spot erst 1999, Bigelow wurde in die Hardcore Division versteckt, obwohl dessen Hardcore Legacy gleich null war, Curt Hennig aus Minnesota wurde zum rap hasenden Cowboy (Weil Minnestoa und Texas ja auch so nah beienander liegen :crazy: ) und Bret Hart versauerte irgendwo im nirgendwo. Statdessen bekam Buff Bagwell TV zeit, weil er Hogan so tief in den Allerwertesten kroch, dass ie Sonne aus Hogans mund schien. :mrgreen:
Nicht zu vergesen mit Vince Russos Crash TV, was in Atlanta sehr hart und sehr schnell scheiterte.
Wrestling ist halt komplexer als nur Ted Turners Geld zu verschwenden.

Neue Stars konnte man nicht aufbauen, da die Top Guys keine jungen wrestler neben sich duldete, und bis auf The Giant und Goldberg (welche Hogans entdeckungen waren) wurde bei WCW erst talente gefördert, als das Ende quasi nicht mehr verhindert werden konnte, und genannte Mount-Everest Egos beseitigt wurden.
Selbt wenn Hogan und Flair gewollt hätten, dass man den jungen wrestler eine chance geben sollte, hätte Bischoff es vermasselt. Eric erkannte talent nicht mal, wenn es ihm direkt ins Gesicht gesprungen wäre. Austin, Benoit, Jericho, Eddie wurden erst dann erfolgreich, als sie aus Atlanta verschwanden. :zustimmung:
Who wants to walk with Elias?
Big Boss Man
World Heavyweight Champion
 
Beiträge: 6466
Registriert: 29. Okt 2012 23:27
Wohnort: Köln

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon Schnakenhascher » 12. Jan 2018 20:56

Wow, hier ist es ja mal sowas von "Off Topic" gegangen, dass ich gar nicht mehr richtig durchblicke...! :crazy:

Aber dennoch finde ich diese Diskussion irgendwo interessant - wobei ich da auch eher auf Handtuch's seite stehe.

Silverhill kann ich einige Dinge nicht wirklich glauben.
Zum Beispiel fand/findet er die Interviews von Hogan, Warrior aus den späten '80ern/frühen '90ern eher kindisch.
Ok, war und ist nicht jedermanns Sache, aber warum hat er dann trotzdem weiter WWF-Shows verfolgt? Etwa wegen Jim Powers, Terry Taylor, Bob Backlund, Brooklyn Brawler oder all den ganzen Jobbern?? Oder etwa nicht vielleicht doch wegen den sogenannten "Larger Than Life"-Charaktären, wie eben Hogan, Warrior, Macho Man, Undertaker usw....?

Wer hatte damals denn die Hallen gefüllt und von wem redet man heute noch...? Ich glaube nicht, dass dabei Jim Powers, Terry Taylor, Bob Backlund usw. großartig Erwähnung finden werden, weil diese praktisch niemand interessiert hat.
Die Eintrittskarten usw. wurden wegen Andrè The Giant, Hulk Hogan, Ultimate Warrior, Macho Man, Ric Flair, Undertaker, Bret Hart, Yokozuna usw. verkauft - und von diesen Leuten spricht man heute noch. Selbst Leute, die mit Wrestling nichts am Hut haben, kennen sie und fragen teils heute noch nach ihnen, sobald es um's Wrestling geht.

Und auch ich blieb beim Wrestling Ende 1992 nicht wegen Bob Backlund und Konsorten hängen, sondern mich faszinierte allen voran der Undertaker. Auch andere, eher"freakige", Typen wie Giant Gonzalez, Yokozuna, Berzerker, Nailz fand ich sehr interessant. Leute wie Bret Hart, Macho Man und natürlich Hulk Hogan wurden - wie auch der Taker - zu meinen Favoriten.
So etwas war ganz neu und aufregend für mich damals als 8jähriger.
Leute wie Bob Backlund langweilten mich.
Und heutzutage langweilen mich Typen wie Daniel Bryan, CM Punk und andere ROH-Sprallos.

Wrestling war für mich immer schon in erster Linie Unterhaltung, so wie Filme. Es ist eine Show mit sportlichem Aspekt, aber keineswegs vergleichbar mit "richtigen" Wettkämpfen wie beim Boxen, Ringen, UFC/MMA etc.

Und, ja, es wurde damals in den '80ern und '90ern viel Steroide genommen, aber soll das jetzt die Schuld der Fans sein...?! Ich glaube nicht!
Diese Leute (die Wrestler) sind alles erwachsene Menschen und haben zum Teil hohe Bildungsabschlüsse. Die müss(t)en eigentlich wissen, worauf sie sich da eingelassen haben und wenn ihnen das dann doch zuviel wird, sollten sie sich - so drastisch es auch klingt - eben einen anderen Beruf suchen. So einfach ist das!

Und um das Ganze noch einmal zu verdeutlichen: "Terminator" war damals so erfolgreich, weil man die Hauptrolle mit Arnold Schwarzenegger genau richtig besetzte.
Hätte man die Rolle stattdessen z.B. mit einem Michael J. Fox besetzt, hätte der Film sicher nicht solch einen großen Erfolg gehabt.

Aber nun zurück zum Thema:

Was mich schon vor vielen Jahren anwiderte und es auch heute noch tut, sind all diese ganzen Geeks im Internet, die sich auf Matches von Daniel Bryan, CM Punk, Kevin Steen mächtig einen abschrammeln und Kenta Kobaschi regelrecht angebetet wird.

Ich bin vor 10 Jahren mal in einigen US-Foren unterwegs gewesen und genau da fing der große Wandel im US-Wrestling so richtig an - eben, weil diese ganzen smart-asses alles besser wissen wollen und nur am herumkritisieren sind.
Dies bekam man bei WWE mit und änderte (u.a. auch wg. dem Benoit-Vorfall) die Ausrichtung immer mehr in Richtung dieser ganzen fanatischen Geeks.
CM Punk & Co. bestimmten dann das Geschehen - und mein Interesse nahm ab. Sogar so sehr, dass ich ganz abschaltete. Und ich war da sicher nicht der Einzige!

Jedenfalls erlebte ich sehr häufig in US-Foren, wie diese ganzen Besserwisser andere sofort verbal attackierten, wenn sie nicht ihrer Meinung waren.
Mochte man CM Punk und auch Daniel Bryan nicht, so hatte man "keine Ahnung vom Wrestling".

Ich denke, diese Leute haben vergessen, worum es beim Wrestling eigentlich geht.
Sie sehen das Ganze viel zu ernst und tun so als wäre es ein richtiger Wettkampf wie bei MMA.

Auch denke ich, diese Denkweise rührt von daher, weil man sich eigentlich noch immer für das Wrestling schämt und mit eher "normal" aussehenden Leuten wie Punk, Bryan hoffte, dass man damit auch bei Freunden nicht mehr ausgelacht wird.
Ist eben nicht so cool, einem Clown oder einem Müllmann zu bejubeln...oder...?!

Und es sind genau all diese verdammten Klugscheißer, die das Wrestling kaputt gemacht haben.
Hinzu kommt dann auch noch, dass es keine wirkliche Konkurrenz zur WWE mehr gibt. ROH und diese ganzen Turnhallen-Ligen kann man getrost vergessen. Das wird wohl auf ewig was für die Nerds bleiben, die feuchte Träume bei Punk vs. Danielson bekommen.

Also, ich entscheide mich dann doch lieber für die "Kleiderschränke" als für Langweiler wie Punk, Bryan, Steen/Owens usw.

Oh, ich muss hier dann auch noch dazu erwähnen: ich habe ja auch eigentlich gar keine Ahnung vom Wrestling.
Well...I really don't give a rats ass!
Schnakenhascher
Jobber
 
Beiträge: 672
Registriert: 23. Jan 2011 02:23

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon Handtuch » 13. Jan 2018 21:12

@Schnackenhascher
Ich hätte es nicht besser schreiben können :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Besonders das mit den Komplexen wo man sich schämt das man eine Show verfolgt die Clowns und Müllmänner hat.

Vorallem denke ich das man bei Leuten die sagen "Wrestling ist fake" und potenziellen Wrestlingfans eher das Gegenteil bewirkt wenn man ihnen Matches aus Turnhallenligen oder mit Turnhallenwrestling-Superstars zeigt um sie zu überzeugen warum Wrestling toll ist. Das ist verrückt als ob man versuchen würde zu erklären das Terminator echt ist und das er wirklich Leute im Film abknallt. Wrestling ist sowohl bei den Fans als auch bei den Gegnern bekannt als eine Art Show, Entertainment und das es gescriptete Kämpfe sind, wenn man den Nicht-Fans ein Match von 2 Wrestlern zeigt die ein Match bestreiten das sich nicht unterscheidet von einem MMA Match, Amateurwrestling Boxen oder Kickboxen sowohl vom Matchverlauf als auch von der Präsentation, vorallem wenn die Wrestler aussehen wie der Praktikant von EDEKA dann schreckt das eher die Leute ab "es gibt doch dasselbe in den anderen Sportarten, nur in echt".
Wrestling muss wieder das sein "die kämpfen zwar nicht echt aber beim Wrestling gibts solche Typen, Matches und Storylines da kann keine echte Sportart mithalten"

Bei der WCW als es mit der nWo Storyline war es auch interessant und einer der Gründe warum viele einschalteten wie all die bunten Charaktäre viel ernster und dunkler wurden. Die bunten WCW Logos zu den Sendungen aus dem Jahr 1995 wurden in 1996 grau, Wrestler die viel buntes getragen haben wie Hogan, Savage, Sting, Beefcake, Dusty, Bossman, Rude und Great Muta haben angefangen dunkler und ernster zu werden, slebst ihre Catchphrases aus den 80ern und frühen 90ern haben sie abgelegt und mehr wie normale Leute gesprochen.
Die WCW glich von 1996 bis hin zu 1999 mehr einem gefährlichem Ghetto in den USA als einer Wrestlingliga. nWo, Latino World Order, Flock, Horsemen, Wolfpac später, dazu noch Einzelgänger wie DDP, Goldberg, Piper, Warrior, Bret auch auf einer Heel Art und Weise
WWE ging später den selben Weg und es funktionierte.
Jemand der Wrestling solange verfolgt kann wenn ich zurückblicke sagen das zwar WCW schon in 1996 mit der nWo Storyline durchstartete es ab der 2. Hälfte von 1997 bis hin zu den ersten 4 Monaten vom Jahr 1999 eine Zeit war wo alle 3 Ligen WWE, WCW und ECW die gleiche Qualität hatten und gleich gute Shows geboten haben, natürlich auch das alle 3 Ligen gleichzeitig beliebt waren.
Sowas gab es noch nie das alle 3 Promotionen zurgleichen Zeit so "in" waren und man auf allen 3 Sendern tolles Wrestling bekam.
Was aber das Roster angeht da ist für mich WCW 1997 unschlagbar, so eine ansammlung an Talenten wird es nie geben (vielleicht noch das Roster von WWE 2002/03 aber das wars)
Handtuch
World Heavyweight Champion
 
Beiträge: 5175
Registriert: 14. Apr 2010 23:41

Re: WCW vor 10 Jahren geschlossen

Beitragvon Dre » 14. Jan 2018 10:24

Ich mag ja selber diverse Indywrestler (Zayn & Owens zb derzeit) und hab mir auch schon diverse Indy Veranstaltungen angeschaut (ROH, Chikara zb) , aber wenn ich ehrlich bin, dann besteht, dass Wrestling nicht nur aus Indy Typen. Und genau diese Larger than Life Typen haben mich früher dazu bewegt, dass ich mich fürs Wrestling interessiert habe. Ne gesunde Mischung ist nicht schlecht, früher gab es die Luchadors und gute Midcardwrestler wie Jericho oder Benoit und dann noch LtL Typen wie Luger, Giant oder Hogan zb. Aber heutzutage gibt es ja fast nur noch Indy Typen und solche LtL Typen sind leider nicht mehr auffindbar. Klar, haben die Steroide geschluckt, aber hat es damals wirklich uns als Fans gejuckt oder waren wir nicht eher auf die Show an sich fokkusiert? Und solche Typen sind es nunmal, die dafür sorgen, dass auch neue Fans einschalten.
FREE ADNAN!
Dre
World Heavyweight Champion
 
Beiträge: 5784
Registriert: 8. Jul 2009 12:29

Vorherige

46 Beiträge • Seite 3 von 31, 2, 3

Zurück zu Classic Wrestling